Orgel
Sonntag für Sonntag erklingt in unserer Stephanuskirche die "Königin der Instrumente", die Orgel. Leider ist sie inzwischen in die Jahre gekommen und zum Sorgenkind unserer Organisten geworden. Die erste Orgel wurde bereits im Jahr 1832 gebaut. Ihr folgte im Jahr 1914 eine zweite Orgel, wobei das alte Orgelgehäuse weiterverwendet wurde. Damals stand die Orgel auf einer Empore im Turm- bzw. Chorraum der Kirche. 1962 erfolgte eine Um- und Neugestaltung der Orgel. Nach den Vorstellungen der 60er Jahre - weit entfernt vom klassischen Aufbau einer guten Orgel - und unter Verwendung alter Bauteile wurde diese Orgel erstellt. Bereits ein Jahr später wurde die Orgel um ein weiteres Register ergänzt, was in der ursprünglichen Planung nicht berücksichtigt war. So hat unsere Orgel heute 23 Register.
Der gedrängte Standort - sehr weit oben und teilweise gehängt - ist nicht optimal für die Klangentfaltung. Außerdem ist die Technik eines separaten elektrischen Spieltisches inzwischen veraltet. Sie verhindert den unmittelbaren Kontakt des Organisten mit den tonerzeugenden Pfeifen und ist sehr störanfällig. Viele Töne sprechen beim Spiel zu spät oder gar nicht mehr an, einige Register können nicht mehr verwendet werden. Immer wieder sind Reparaturen notwendig, die nur vom Fachmann ausgeführt werden können.
Hinzu kam ein Bericht von Sachverständigen im Jahr 1997, nach dem unsere Kirchenorgel erhebliche Mängel zeigt. Unbedingt notwendig wären nach deren Einschätzung eine Überholung des elektrischen Teils des Spieltisches (ca. 10.000 €), Neubelederungen im Bereich der Windladen und Bälge (ca. 13.000 - 18.000 €). Die Windladen selbst (von 1918) wären innerhalb der nächsten 10 Jahre ohnehin zu überholen. Zusammen mit den Reparaturarbeiten wäre dann noch eine Ausreinigung der Orgel nötig (ca. 13.000 €). Reparatur und Überholung der Orgel würden also mindestens 40.000 € kosten. Am ungünstigen Standort und am grundsätzlich problematischen Aufbau der Orgel hätten wir aber nichts geändert.
Deshalb war man im Kirchengemeinderat der Ansicht, dieses Instrument nicht mehr mit hohem finanziellen Aufwand zu reparieren, sondern den Bau einer neuen Orgel anzustreben.
Nach einer langen Entscheidungsphase mit Anhörung der Bevölkerung über die Art des Instruments folgte im Sommer des Jahres 2001 der formale Beschluss, für unsere historische Kirche eine Pfeifenorgel anzuschaffen.
Der Anschaffungspreis für ein solches Instrument, das unseren Bedürfnissen entspricht, beträgt je nach Größe ca. 180.000 € (ca. 10.000-13.000 €/Register).
Dieses Geld soll, so der Beschluss, allein mit Spenden und Zuschüssen (zur Zeit noch ca. 10%) finanziert werden, also nicht die Gelder aus den Kirchensteuermitteln für die allgemeine Gemeindearbeit dazu verwenden, da diese anderen notwendigen Zwecken dienen sollen und man nicht davon ausgehen kann, dass alle Gemeindeglieder dieses Projekt "Neue Orgel" unterstützen. Weiter wollen wir darauf verzichten, für dieses Instrument Darlehen aufzunehmen, die uns zu umfangreichen Zinszahlungen verpflichten.
Bereits seit Ende 1997, nachdem die Anschaffung einer neuen Orgel im Grundsatz feststand, haben wir dieses Projekt vorangetrieben. Der "Arbeitskreis Neue Orgel", der bis heute allen interessierten Gemeindegliedern offen steht, wurde eingerichtet. Er wird v.a. tätig bei Spendenaktionen und bereitet dem Kirchengemeinderat Entscheidungshilfen für die Frage nach der richtigen Art und dem richtigen Standort unserer Orgel vor. So wurden bereits mehrere Orgelfahrten durchgeführt.
Über 100 000 Euro wurden durch Spendenaktionen und vor allem durch Einzelspenden bereits zusammengetragen. Dies gibt uns die Rückmeldung, dass viele dieses Anliegen teilen und auch bereit sind, sich finanziell zu engagieren.
Die Orgelbauarbeiten wurden inzwischen (September 2003) in Absprache mit dem Orgelsachverständigen der Landeskirche, Dr. Martin Kares, ausgeschrieben - eine Pfeifenorgel mit 14 Registern und Schwellwerk, die an der Längsseite der Empore aufgestellt werden soll. Seit 2007 wird diese wunderbare Orgel in unserer Kirche gespielt und erfreut viele Ohren!
Der gedrängte Standort - sehr weit oben und teilweise gehängt - ist nicht optimal für die Klangentfaltung. Außerdem ist die Technik eines separaten elektrischen Spieltisches inzwischen veraltet. Sie verhindert den unmittelbaren Kontakt des Organisten mit den tonerzeugenden Pfeifen und ist sehr störanfällig. Viele Töne sprechen beim Spiel zu spät oder gar nicht mehr an, einige Register können nicht mehr verwendet werden. Immer wieder sind Reparaturen notwendig, die nur vom Fachmann ausgeführt werden können.
Hinzu kam ein Bericht von Sachverständigen im Jahr 1997, nach dem unsere Kirchenorgel erhebliche Mängel zeigt. Unbedingt notwendig wären nach deren Einschätzung eine Überholung des elektrischen Teils des Spieltisches (ca. 10.000 €), Neubelederungen im Bereich der Windladen und Bälge (ca. 13.000 - 18.000 €). Die Windladen selbst (von 1918) wären innerhalb der nächsten 10 Jahre ohnehin zu überholen. Zusammen mit den Reparaturarbeiten wäre dann noch eine Ausreinigung der Orgel nötig (ca. 13.000 €). Reparatur und Überholung der Orgel würden also mindestens 40.000 € kosten. Am ungünstigen Standort und am grundsätzlich problematischen Aufbau der Orgel hätten wir aber nichts geändert.
Deshalb war man im Kirchengemeinderat der Ansicht, dieses Instrument nicht mehr mit hohem finanziellen Aufwand zu reparieren, sondern den Bau einer neuen Orgel anzustreben.
Nach einer langen Entscheidungsphase mit Anhörung der Bevölkerung über die Art des Instruments folgte im Sommer des Jahres 2001 der formale Beschluss, für unsere historische Kirche eine Pfeifenorgel anzuschaffen.
Der Anschaffungspreis für ein solches Instrument, das unseren Bedürfnissen entspricht, beträgt je nach Größe ca. 180.000 € (ca. 10.000-13.000 €/Register).
Dieses Geld soll, so der Beschluss, allein mit Spenden und Zuschüssen (zur Zeit noch ca. 10%) finanziert werden, also nicht die Gelder aus den Kirchensteuermitteln für die allgemeine Gemeindearbeit dazu verwenden, da diese anderen notwendigen Zwecken dienen sollen und man nicht davon ausgehen kann, dass alle Gemeindeglieder dieses Projekt "Neue Orgel" unterstützen. Weiter wollen wir darauf verzichten, für dieses Instrument Darlehen aufzunehmen, die uns zu umfangreichen Zinszahlungen verpflichten.
Bereits seit Ende 1997, nachdem die Anschaffung einer neuen Orgel im Grundsatz feststand, haben wir dieses Projekt vorangetrieben. Der "Arbeitskreis Neue Orgel", der bis heute allen interessierten Gemeindegliedern offen steht, wurde eingerichtet. Er wird v.a. tätig bei Spendenaktionen und bereitet dem Kirchengemeinderat Entscheidungshilfen für die Frage nach der richtigen Art und dem richtigen Standort unserer Orgel vor. So wurden bereits mehrere Orgelfahrten durchgeführt.
Über 100 000 Euro wurden durch Spendenaktionen und vor allem durch Einzelspenden bereits zusammengetragen. Dies gibt uns die Rückmeldung, dass viele dieses Anliegen teilen und auch bereit sind, sich finanziell zu engagieren.
Die Orgelbauarbeiten wurden inzwischen (September 2003) in Absprache mit dem Orgelsachverständigen der Landeskirche, Dr. Martin Kares, ausgeschrieben - eine Pfeifenorgel mit 14 Registern und Schwellwerk, die an der Längsseite der Empore aufgestellt werden soll. Seit 2007 wird diese wunderbare Orgel in unserer Kirche gespielt und erfreut viele Ohren!

