Ehemalige Geistliche

 
1. Johannes Eisenmenger (Siderokrates) (+ 1571)

2 Jahre in Kieselbronn (1555 (mit 39 Jahren) - 1556)
Stammt aus dem Weinsberger Tal und war zunächst Mönch im Kloster Schöntal, bis er 1514 in Heidelberg und später in Wittenberg Theologie studierte. Eisenmenger war erster evangelischer Geistlicher in Kieselbronn War Pfarrer in einigen Kraichgaugemeinden, auch Bretten, wo er nach Kieselbronn als Superintendent eingesetzt war. Dort wurde er von Calvinisten vertrieben und trat eine Pfarrstelle in Sickingen an. Eisenmenger war ein Freund des Reformators Johannes Brenz.
Von drei Kindern weiß man: Samuel, David und Jeremias. Eisenmenger starb 1571 in Sickingen. 

2. Peter Morhart

11 Jahre (?) "Pfarrer zu Küsselbrunn" (1556 und 1565) 

3. Magister Johannes Bebel (+1633)

30 Jahre in Kieselbronn (1573-1603)
Gestorben am 7.2.1633 als Pfarrer von Möttlingen. 

4. M. Christoph Frank

12 Jahre in Kieselbronn (1603-1615) 

5. Matthias Mögling (Megelin)

3 Jahre in Kieselbronn (1615-1618) 

6. Cunrad Senfft (Sinapsis)

3 Jahre in Kieselbronn (1616-1619) 

7. M. Philipp Ludwig Drechsler (Texel, Tornarius) (+1647)

28 Jahre in Kieselbronn (1619-1647)
Stammt aus Neuburg, Pfalz; gestorben in Kieselbronn.
Pfarrer des "Dreißigjährigen Krieges"
[Melchior Frank (vicarius/Pfarrverwalter)]
3 Jahre in Kieselbronn (1647-1650).
Frank stammt aus Vaihingen/Enz und war Pfarrer in Bauschlott. In den Jahren 1647-50 vicarius in Kieselbronn und Dürrn. Zu gleicher Zeit auch zu Eisingen und Ispringen, vor- und nachher auch zu Göbrichen. Scheint zwischen 1659 und 1666 in Bauschlott gestorben zu sein.
Bemerkenswert: Die Vakanzvertretung geschah von Badischer Seite! 

8. M. David Dörner (1617-1696)

46 Jahre in Kieselbronn (Okuli 1650 (mit 33 Jahren) - 12.3.1696)
Dörner stammt aus Schönaich, geboren am 1.11.1617. Von 1650-1656 zugleich Pfarrer von Dürrn. Starb in Kieselbronn am 12. März 1696 mit 79 Jahren.
[M. Joseph Keller (vicarius/Pfarrverwalter)]
1 Jahr in Kieselbronn (1696-1697)
Keller zu dieser Zeit Pfarrer in Ölbronn. 

9. Johann Jakob Hecking (+1737)

40 Jahre in Kieselbronn (2.Advent 1697- 3.6.1737)
Hecking war Sohn des Bürgers und Schuhmachers Laurentius Hecking aus Ulm. In Kieselbronn vom 2.Advent 1697 bis zu seinem Tode durch einen Unglücksfall als Kieselbronner Pfarrer in Dürrmenz am 3. Juni 1737.
Wegen seiner unbefriedigenden Wohnsituation (bei einem Schweinehirt im "Bächle") baute er privat das Haus Zwingerhof 1 (siehe Anhang). 

10. M. Georg Gottlieb Hafner (+1755)

12 Jahre in Kieselbronn (1737- 16.9.1749)
Hafner wurde in Mönsheim geboren als Sohn des dortigen Pfarrers M. Johann Ludwig Hafner. Er war der Schwiegersohn Heckings. Hafner tauschte die Stelle mit seinem Nachfolger Kärner und wurde 1749 Diakonus in Güglingen. Dort starb er am 4. Mai 1755. 

11. M. Johann Gottfried Kärner/Kerner (1716-1772)

23 Jahre in Kieselbronn (16.9.1749 (mit 33 Jahren) - 28.7.1772)
Kärner wurde am 8. September 1716 in Bönnigheim als Sohn des dortigen Stadtpfarrers M. Gottfried Kärner geboren. Er war von 1737-47 Präzeptor in Brackenheim und 1747-49 Diakonus in Güglingen - dort abgelöst durch seinen hiesigen Vorgänger Hafner. Er starb in Kieselbronn mit 56 Jahren am 28. Juli 1772. 

12. M. Christoph Heinrich Zahn (1747-1797)

25 Jahre in Kieselbronn (November 1772 (mit 25 Jahren) - 22.8.1797)
Zahn wurde am 26. Oktober 1747 als Sohn des Maulbronnischen Pflegers Eberhard Friedrich Zahn in Illingen geboren. Vor seiner Kieselbronner Zeit war er Vikar in Flehingen. In Kieselbronn wirkte er bis zu seinem Tod mit 50 Jahren am 22. August 1797. 

13. M. Ferdinand Wilhelm Friedrich Rothacker (1770-1830)

33 Jahre in Kieselbronn (24.11.1797 (mit 27 Jahren - 14.9.1830)
Am 29. April 1770 wurde Rothacker als Sohn des Präzeptors M. Johann Wilhelm Rothacker in Hohentwiel geboren. Zunächst war er Vikar in Hausen ob Verena, Deckenpfronn und Gültstein. Rothacker war der Schwiegersohn seines Vorgängers Zahn und starb in Kieselbronn am 14. September 1830 mit 60 Jahren.
Rothacker war Pfarrer beim Übergang Kieselbronns nach Baden 1810 und bei der Vereinigung der protestantischen Konfessionen bei der Badischen Union 1821. 

Karl Philipp Flad14. Karl Philipp Flad (1795-1854)

23 Jahre in Kieselbronn (23.10.1831 (mit 36 Jahren) - 29.1.1854)
Geboren am 20. März 1795 in Heidelberg als Sohn eines Kirchenökonomierates. 1819 ordiniert, von 1819-21 Vikar in Gochsheim, dann Pfarrverwalter in Berwangen von bis 1823, nach seiner Hochzeit mit Friederike Salome geb. Ströhlin aus Rheinbischofsheim war er Pfarrer in Adelshofen (1823-31). Bis zu seinem Tod mit 58 Jahren am 29. Januar 1854 war er Pfarrer in Kieselbronn. Flad wurde hier beerdigt. Er förderte intensiv die Gründung des Kinderschulvereins, seine Witwe kaufte 1856 das Anwesen Zwingerhof 4, das nach Umbau die Kinderschule beheimatete. Die jüngsten zwei seiner vier Kinder (Luise, Emilie, Maria und Karl-Friedrich) wurden in Kieselbronn geboren. 

Kaspar Goos15. Kaspar Goos (1815-1885)

15 Jahre in Kieselbronn (23.10.1854 (mit 39 Jahren) - 23.3.1869)
Geboren am 8. Januar 1815 in Baiertal bei Heidelberg als Sohn eines Müllers. Nach Studium in Heidelberg und Berlin wird er 1838 ordiniert. Nach Vikariat in Mauer von 1838-41 war er Pfarrer in Neunstetten (1841-46) und Sulzfeld (1846-54), danach in Kieselbronn. Bis zu seinem Tod am 6. Juli 1885 war er schließlich Pfarrer in Mannheim-Feudenheim. Verheiratet war er mit Charlotte Friederike geb. Eberhardt. Zwei seiner Söhne werden Pfarrer, der jüngere Georg Friedrich Wilhelm wurde 1863 in Kieselbronn geboren. 

Wilhelm Riehm16. Wilhelm Riehm (1836-1919)

43 Jahre in Kieselbronn (23.6.1869 (33 J.) - 1.8.1912)
Geboren 1836 in Diersburg als sechster und jüngster Sohn des dortigen Pfarrers Heinrich Isaak Riehm, der von 1852-57 Pfarrer in Eutingen und 1857-69 in Pforzheim, von 1857-67 gleichzeitig Dekan des Kirchenbezirks Pforzheim. Sein Sohn Wilhelm studierte von 1854-58 in Heidelberg und Halle und wurde 1858 ordiniert. Es folgten verschiedene Vikariate und Vertretungsdienste, von 1863-69 in Durmersheim.
43 Jahre bis zu seinem Ruhestand mit 76 Jahren wirkte er in Kieselbronn. Verheiratet war er seit 1870 mit Debora geb. Werner aus Ludwigsburg, die schon 1871 an einer psychischen Krankheit litt und von 1893 an "geistig umnachtet" (Riehm) war. Zwei der vier Kinder starben früh. Die Töchter Johanna (*1871) und Karoline (1875-1942) lebten unverheiratet bis zu ihrem Tode in Leutkirch. Riehm selbst starb 1919 in Winnenden.
Riehm war Mitglied der Generalsynode 1894 und wurde zum Kirchenrat ernannt.
In Kieselbronn zeigte er sich für den Bau der Kinderschule in der Weiherstrasse verantwortlich (1885), er verfasste die Ortschronik (1900), richtete die Pfennigsparkasse ein und leitete lange den Kirchenchor. Für seine Konfirmanden schrieb er 1899 ein "erbauliches" Werk mit dem Titel "Konfirmations-Andenken" (hier ausgestellt). 

Eduard Dick17. Eduard Dick (1881-1956)

10 Jahre in Kieselbronn (1.8.1912 (31 J.) - 1922
Geboren 1881 in Niedereggenen als viertes Kind des dortigen Pfarrers. Mit 15 Jahren verlor er seinen Vater. Nach Studium der Theologie in Tübingen, Basel und Heidelberg wurde er 1904 ordiniert. Danach hatte er verschiedene Vikarsstellen inne. Nach Antritt seiner Stelle als Geistlicher in Immendingen (1908-12) heiratete er 1909 in Basel seine Frau Anna, geb. Deck, aus Basel-Riehen. Mit drei Kindern (Johanna, Hans und Heinrich) kam die Pfarrfamilie Dick nach Kieselbronn, weitere sechs Kinder wurden in Kieselbronn geboren: Walter (1913), Ruth (1914), Margarethe (1915), Rudolf (1917), Bernhard (1918) und Elsbeth (1920). Dick wurde Nachfolger seines Onkels Wilhelm Riehm. Vom 31.7.1915 bis 1918 war Dick zur Teilnahme am 1. Weltkrieg beurlaubt. Er wurde als Offizier an der Westfront eingesetzt.
Eine weiter Tochter kam in Ihringen zur Welt, wohin Dick 1922 berufen wurde. 1931 folgte die 2. Pfarrstelle an der Stiftskirche in Lahr, danach 1941 in Buggingen, wo er bis zum Ruhestand gleichzeitig Dekan des Kirchenbezirks Müllheim war. Drei Söhne und ein Schwiegersohn fielen im zweiten Weltkrieg, 1951 starb seine Frau. Dick starb nach kurzer schwerer Krankheit im Jahr 1956 und wurde auf dem Hauptfriedhof in Freiburg beerdigt.

[Hermann Bach (Pfarrverwalter) (1884-19..)]

5 Jahre in Kieselbronn (1912 (mit 28 J.)-1917)
Geboren 1884 in Ellmendingen als Sohn eines Landwirts. Ausbildung zum Missionar in den Ausbildungsstätten der Basler Mission in Basel und Edinburgh, danach 6 Jahre Missionsdienst in Indien. Anschließend Vertretung für Pfarrer Dick, der als Offizier am ersten Weltkrieg teilnahm. Verschiedene weitere Vertretungen und Vikariate und 1922 Ordination. Ab 1927 Pfarrer in Heimsheim. 

18. Adolf Nieden (1892-1977)

4 Jahre in Kieselbronn (1922 (mit 30 Jahren) - 1926)
Geboren 1892 in Straßburg als Sohn eines Seminardirektors. Theologiestudium in Basel, Straßburg und Heidelberg, Ordination 1919 und verschiedene Vikariate, u.a. im Sekretariat des Oberkirchenrats. Heirat 1920 in Basel mit Gertrud geb. Gottsched. Das Ehepaar kam nach Kieselbronn mit der 1jährigen Elsa, hier wurden Martin (1923) und Gerhard (1926) geboren. Nach seiner Kieselbronner Zeit (1922-26) wurde er als Pfarrer der Kapellengemeinde in Heidelberg berufen, wo er bis zu seinem Ruhestand 1957 wirkte. Nieden starb 1977.
Das Foto stammt aus dem Jahr 1959. 

Gustav Neef19. Gustav Neef (1887-1964)

8 Jahre in Kieselbronn (1926 (mit 39 Jahren) - 1934)
Geboren 1887 in Haagen als Sohn eines Landwirts. Neef machte eine Ausbildung an den Seminaren der Basler Mission in Basel und Edinburg, danach studierte er in Berlin und Heidelberg Theologie. 1913-16 war er als Missionar an der Goldküste/Westafrika tätig. Von 1916-18 war er in Kriegsgefangenschaft und 1918 zum Dienst in der Badischen Landeskirche ordiniert. In diesem Jahr heiratete er in Konstanz Lydia geb. Repphun. 1918-26 wirkte er als Religionslehrer in Eberbach, wo die drei Kinder (1919 Gerhard, 1920 Gerlinde, 1922 Hildegard) geboren wurden. Zwei weitere Kinder starben gleich nach der Geburt (1923 und 1929) In Kieselbronn trat Neef seine erste Pfarrstelle an (1926-34). Ab 1934 war er bis zu seinem Ruhestand 1952 in Welschneureut (Neureut-Süd) eingesetzt und starb 1964. 

Kurt Fuess20. Kurt Füß (1907-1944 vermißt)

7 Jahre in Kieselbronn (1934 (mit 27 Jahren) - 1941 /1944)
Geboren 1907 in Karlsruhe als Sohn eines Ministerialrats. Studium der Theologie in Bethel, Erlangen, Tübingen und Heidelberg. Ordination 1930. Nach verschiedenen Vikarsstellen, u.a. in der Südstadt bei Friedrich Hauß, trat er 1934 mit 27 Jahren seine erste Pfarrstelle an - in Kieselbronn. Wenige Tage darauf heiratete er seine Ehefrau Waltraud, geb. Schmitthenner. 1941 wurde er zur Vertretung eines erkrankten Pfarrers nach Durlach versetzt und 1 Monat später zum Militärdienst eingezogen. 1 ½ Jahre war er in Heilbronn stationiert, von wo aus er jeden Monat nach Kieselbronn kam, um Gottesdienst zu halten. Nach kurzem Aufenthalt in Hagenau und Rastatt kam er im Januar 1943 nach Rußland. Seit den Kämpfen bei Witebsk im Juni 1944 gilt er als vermißt. Füß verfasste 1938 eine "Anleitung zum Bibellesen".

[Erich Luckat (Pfarrverwalter) (1907-1989)]

3 Jahre in Kieselbronn (1947 (mit 40 Jahren) - 1949)
Geboren 1907 in Kauschen, Ostpreußen. Sein Vater war Lehrer in Königsberg. Luckat kam über Westfalen nach Baden. War bereits 1942ff in Kieselbronn, übernahm aber erst 1947 die Gemeinde. Seine Ordination erfolgte erst nach den Kieselbronner Jahren, in die 1948 auch seine Hochzeit mit Elsa Brodowski (in Kieselbronn) fiel. Luckat ging nach seiner Kieselbronner Zeit in den Schuldienst und als Oberstudienrat am Schillergymnasium in Offenburg 1968 in den Ruhestand. Er starb 1989. 

Carl Weeber21. Carl Weeber (*1912)

6 Jahre in Kieselbronn (1949 (mit 37 Jahren) - 1955)
Geboren am 6.7.1912 in London. Er heiratete im Jahr 1942 seine Frau Ruth, geb. Pfeiffer. Nach seinem Studium wurde er 1946 ordiniert und trat in Kieselbronn seine erste Pfarrstelle an. Danach ging er als Pfarrer in die Matthäuspfarrei im Pforzheimer Stadtteil Arlinger, wo er 23 Jahre Dienst tat und 1979 in den Ruhestand ging.
Herausragend in der Erinnerung an Pfarrer Weeber sind die Freizeiten, v.a. in Gries/Tirol, und die Glockenweihe. Pfarrer Weber verstarb am 7.6.2004.

22. Gerhard Langguth (*1925)

9 Jahre in Kieselbronn (1955 (mit 30 Jahren) - 1964)
Geboren 1925 in Wiesbaden. Ordiniert wurde er 1953. Nach Kieselbronn war er bis 1970 Industrie- und Sozialpfarrer in Mannheim, danach bis 1978 Pfarrer und Dekan in Mosbach. Bis zu seinem Ruhestand 1990 war er Akademiedirektor der evangelischen Akademie Baden. Als solcher war Langguth auch schriftstellerisch tätig. Verheiratet ist er mit Hanna geb. Neumann. Seine drei Söhne Tobias, Johannes und Klaus-Peter wurden hier geboren.
Langguth hinterließ vor allem im baulichen Bereich Spuren. Der Umbau der Zehntscheune zum Gemeindehaus und die einschneidende Kirchenrenovierung 1961-63 fielen in seine Amtszeit. 

Johannes Weygand23. Johannes Weygand (*1928)

5 Jahre in Kieselbronn (1964 (mit 36 Jahren) - 1969)
Geboren 1928 in Leipzig. Nach Studium in Heidelberg und Wien wurde er 1957 ordiniert. Bis 1964 war er Pfarrvikar in Schiltach, bis er seinen Dienst als Pfarrer in Kieselbronn antrat. Verheiratet war er mit Waltraud, geb. Lüder. Zwei Söhne wurden hier geboren.
1968 erklärte Weygand, daß er sich in seinem Gewissen nicht mehr frei fühle, die Säuglingstaufe durchzuführen. Damit begann der sogenannte "Kindertaufstreit" in Kieselbronn, der Weygands Weggang zur Folge hatte. Nach weiterem Studium war er bis zu seinem vorzeitigem Ruhestand 1975 als Lehrer in Pforzheim tätig. 

Helmuth Fuchs24. Helmuth Fuchs (*1939)

9 Jahre in Kieselbronn (1969 (als Vikar mit 30 Jahren) - 1978)
Geboren 1939 in Tuchel, Westpreußen. Nach seinem Studium wurde er 1969 in Kieselbronn ordiniert. Von 1978-89 war er Religionslehrer am Hilda-Gymnasium in Pforzheim und seit 1989 ist er dies im Kirchenbezirk Überlingen. Er ist verheiratet mit der Pfarrerin Doris Fuchs. In seine Amtszeit fiel der Neubau des Kindergartens "In den Essiggärten". Er selbst war kirchenmusikalisch sehr aktiv. 

Hans Endlich25. Hans Endlich (1950-2000)

16 Jahre in Kieselbronn (1979 (als Vikar mit 29 Jahren) - 1995)
Geboren 1950 in Mosbach-Diedesheim. Nach Theologiestudium in Wuppertal und Heidelberg folgte das Lehrvikariat in Heidelberg-Wieblingen. Nach Ordination 1978 kam er als Pfarrvikar nach Mannheim und 1979 nach Kieselbronn, wo er dann als Pfarrer eingeführt wurde. 1991 übernahm er die Aufgaben des Schuldekans für den Kirchenbezirk Pforzheim-Land. 1995 kombinierte er das Amt des Schuldekans mit dem Schuldienst. Bis zu seinem Tod lebte er mit seiner Familie in Eisingen. Verheiratet war er mit Irmgard geb. Faustmann. Zwei Kinder, Wolfgang und Dorothea, wuchsen in Kieselbronn auf.
Mit dem Namen Endlich verbindet man in Kieselbronn sehr vieles, vor allem die Kinderbibelwoche und das Zeltlager für Kinder in den Sommerferien.

Markus Mall26. Markus Mall (*1964)

In Kieselbronn seit 1996 (mit 32 Jahren)
Geboren am 13.4.1964 in Karlsruhe. Studium der Theologie in Heidelberg, Wien und Erlangen. Ordination nach Lehrvikariat in Tauberbischofsheim 1994. Pfarrvikariat in Kieselbronn, dann Achern und seit 1996 Pfarrer in Kieselbronn. Seit 20.9.1997 (in Kieselbronn) verheiratet mit Barbara, geb. Manecke. Am 30.7.1998 wurde der Sohn David geboren und am 18.3.2001 die Tochter Sophia.